jump to navigation

Dankeschön! 30. Juni 2012

Posted by bildungsstreiksg in Allgemein.
add a comment

Vielen Dank an alle für einen wundervollen Bildungsstreik, der Spaß gemacht hat! Ab jetzt liegt es an uns Allen, an unseren Schulen die Schülervertretungen zu stärken und bessere Bildung vor Ort durchzusetzen.
Wir haben aber gute Zeichen gesetzt: Wir sind die Zukunft!

Bildungsstreik in Medien:
Solinger Tageblatt
Solinger Morgenpost

Jugendstadtrat fordert Streikrecht ein! (ST)

Viele werden sich jetzt fragen, wie es nach dem Bildungsstreik weitergehen soll. In Kurz kann man darauf antworten: Wir müssen uns weiterhin für unsere Rechte und Interessen als Schülerinnen und Schüler, Auszubildende,  Lehrerinnen und Lehrer, Studentinnen und Studenten, etc. für gute Bildung einsetzen. Das heißt zum Beispiel, dass man aktiv in und mit der Schülervertretung an seiner Schule oder in seiner Stadt mit der Bezirks-SV wird. Oder im Betrieb in der Jugend-und-Auszubildenden-Vertretung und der jeweiligen Gewerkschaft des DGB.

Und vielleicht sehen wir die nächsten Jahre auch wieder einen Bildungsstreik, wenn wir uns weiterhin einsetzen. 😉 Es geht schließlich um uns als Zukunft von Deutschland.

Her mit guter Bildung für alle! 25. Mai 2012

Posted by bildungsstreiksg in Allgemein.
add a comment

Bildung ist Ländersache, doch immer mehr Aufgaben der Schulpolitik werden auf die Kommune übertragen, ohne dass es einen entsprechenden Ausgleich gibt. Die immer stärker belasteten Kommunen müssen sich zunehmend verschulden.
Und dennoch baut die Stadt Solingen sich Prestigeobjektive wie das neue Rathaus und Designerbänke, während die Schulen auf der Strecke bleiben. Schulgebäude, die es dringend benötigen, werden nicht erneuert. In der Geschwister-Scholl-Schule ist stellenweise die Decke eingestürzt, in den Wänden ist giftiger Asbest, es gibt keinen SV-Raum und es gibt immer noch keine Mensa. In der Albert-Schweizer-Schule kann man in der Turnhalle nicht duschen. Die Schüler des Mildred-Scheel-Berufskolleg werden aus Platzmangel zur Hauptschule Ohligs ausgelagert. Außerdem gibt es an der Schule mit über 1000 Schülern immer noch keine Turnhalle in der Nähe.
Die Lehrmittelkosten werden höher und die Bus- und Bahnfahrt zur Schule immer teurer. Der Stundenausfall erreicht neue Höhepunkte, der Druck wächst ständig weiter an. G8 und Abschlussprüfungen verschärfen die Auslese und führen zu einseitiger Elitebildung an unseren Schulen, sie rauben uns den Schlaf und den Spaß am Lernen. Trotzdem sind viele Schulen immer noch nicht auf Ganztagsunterricht eingestellt: Vielerorts gibt es keine Mensa oder nur viel zu teures Mittagessen, was sich die Schüler nicht leisten können. Seitdem die Mensen der Solinger Schulen flächendeckend privatisiert sind, gibt es hohe Preise und große Preisunterschiede. Das ist ungerecht. Unter all dem leiden auch die Lehrkräfte und unsere Eltern.
Hoher Stundenausfall und dass private Nachhilfe genommen werden muss, wird als selbstverständlich angesehen. Immer mehr Kosten werden auch auf die Taschen der Schüler und Eltern abgewälzt: Seien es hohe Bücher- und Kopierkosten, Geld für Unterrichtsmaterialien. Die Kosten, die die SchülerInnen und Eltern privat tragen sollen, überschreitet fast immer den gesetzlich vorgeschriebenen Maximaleigenanteil.
Um individuelle Förderung und um lern- und leistungsfreundliche Bildung in Solingen zu ermöglichen, brauchen wir genug qualifizierte Lehrer.
Wir halten es daher für notwendig, in Solingen zu demonstrieren. In den vergangenen Jahren haben streikende Schülerinnen und Schüler im Sinne ihrer Forderungen große Erfolge errungen. Denn auch hier geht die Sparpolitik der Kommune ganz klar auf unsere Kosten. Wir wollen diese Zustände so nicht hinnehmen und werden daher im Sommer auf die Straßen gehen und unseren Interessen und Rechten Gehör verschaffen! Denn nur wenn wir uns gemeinsam mit unseren Lehrern und Eltern aktiv in Schule und der Öffentlichkeit für gute Bildung einsetzen, können wir etwas ändern!

Für bessere Bildung in Solingen! 21. Mai 2012

Posted by bildungsstreiksg in Allgemein.
add a comment

In den vergangenen Jahren haben streikende Schülerinnen und Schüler im Sinne ihrer Forderungen große Erfolge errungen. Deshalb wollen auch wir in diesem Jahr für die Ausräumung der konkreten Missstände an Solinger Schulen auf die Straße gehen.

Während die Stadt Solingen sich Rathäuser und Designerbänke als Prestigeobjekte baut, nagen die Schulen am Hungertuch der Sparpolitik. Unsere Schulgebäude sind marode, die Lehrmittelkosten werden höher und die Bus- und Bahnfahrt zur Schule immer teurer. Der Stundenausfall erreicht neue Höhepunkte, der Druck wächst ständig weiter an. G8 und Abschlussprüfungen verschärfen die Auslese und führen zu einseitiger Elitebildung an unseren Schulen, sie rauben uns den Schlaf und den Spaß am Lernen. Unter all dem leiden auch die Lehrkräfte und unsere Eltern.

In Solingen fehlen an vielen Schulen die Lehrer, es existieren große Raumprobleme, wir zahlen Kopiergelder und die Mittagessen sind viel zu teuer. Wir halten es für notwendig, in Solingen zu demonstrieren. Denn auch hier geht die Sparpolitik der Kommune ganz klar auf unsere Kosten. Wir wollen diese Zustände so nicht hinnehmen und werden daher im Sommer auf die Straßen gehen und unseren Interessen und Rechten Gehör verschaffen!

Wir stehen für unsere Interessen ein!
Wir wollen bessere Bildung in Solingen!
Wir sind es wert!

Wir fordern:

– Kein Druck- und Kopiergeld!
– Bezahlbares und genießbares Mensaessen zum einheitlichen Preis!
– Mehr Lehrerinnen und Lehrer, kleinere Klassen!
– Unsere Schulgebäude sanieren und ausbauen!
– Für mehr individuelle Förderung an unseren Schulen!

Daher raus zum Solinger Bildungsstreik am 29. Juni 2012!
Wir starten um 10:00 Uhr am Neumarkt!

Für bessere Bildung in Solingen!

Aufruf zu einem neuen Bildungsstreik 2011! 11. Oktober 2011

Posted by bildungsstreiksg in Allgemein.
1 comment so far

Hunderttausende junge Menschen gingen in den letzten Jahren gegen die Missstände in unseren Schulen, an den Hochschulen und auf dem Ausbildungsmarkt auf die Straße. Sie bestreikten den Unterricht und besetzten die Hörsäle. Damit setzten sie die Abschaffung der Studiengebühren und der Kopfnoten sowie die Wiedereinführung der Drittelparität für die Schulkonferenzen durch.

Außerdem wird darüber diskutiert, die Hochschulen demokratischer zu gestalten und Bachelor/Master zu überarbeiten. Das zeigt: Wir können etwas erreichen, wenn wir uns gemeinsam für unsere Interessen einsetzen. Jetzt kommt es darauf an, etwas für grundsätzliche Reformen zu tun, denn es gibt noch genug Probleme. Auch der sogenannte „Schulfrieden“ löst diese nicht.

 

Immer noch werden Kinder nach der 4. Klasse aussortiert; Studien- und Ausbildungsplätze sind ein umkämpftes Luxusgut und ständiger Leistungsdruck raubt uns jeden Spaß am Lernen. Repressionen, wie Elektroverbote in der Schule und Zwangsexmatrikulationen in den Hochschulen, sind der Alltag. Indem es uns in Angst vor der Zukunft hält und gegeneinander ausspielt, soll das Bildungssystem vor allem billige und brave Arbeitskräfte heranziehen. Genau die gleichen Mechanismen wirken auf dem Arbeitsmarkt: Hartz 4 und prekäre Arbeitsverhältnisse sichern keine Arbeitsplätze, sie dienen dem Interesse der Unternehmen.

 

VerliererInnen sind nicht nur wir, sondern die Gesellschaft als ganzes. Wie können wir an einer Lösung für so drängende Probleme wie Armut, Wirtschaftskrise, Unterdrückung, Krieg und Klimawandel arbeiten, wenn jedeR von der Schule an nur noch damit beschäftigt sein soll, nicht in der Konkurrenz unterzugehen?

 

Die Konkurrenz um Studien- und Ausbildungsplätze hat sich in diesem Herbst weiter verschlimmert, weil die Wehrpflicht wegfällt und die doppelten Abiturjahrgänge da sind. Die Hochschulen platzen aus allen Nähten und weisen massenhaft BewerberInnen ab, die auf den ohnehin überfüllten Ausbildungsmarkt strömen.

 

Angeblich ist in einem der reichsten Länder der Welt, das für hunderte Milliarden Euro Banken vor sich selbst rettet und Krieg führt, kein Geld da für mehr Studienplätze oder auch nur ein bezahlbares Mittagessen an Schulen.

Gleichzeitig wächst das Vermögen der reichsten 10 % der Bevölkerung (denen über 60% des gesamten Vermögens gehören) jede Sekunde um mehr als 8.100 EUR1. Alle Bildungsausgaben zusammen – von der Kita bis über das Studium hinaus betragen dagegen nur 3.800 EUR pro Sekunde2. Würden also die reichsten zehn Prozent einen Teil ihrer zusätzlichen Gewinne als Steuern abgeben, wären damit alle notwendigen Verbesserungen bezahlbar.

 

In Chile und in Spanien hat sich dieses Jahr eine ganze Generation gegen Bildungsabbau und Perspektivlosigkeit erhoben. Die Politik kann sie nicht mehr ignorieren. Machen wir selbst Geschichte – kämpfen wir gemeinsam für unsere Zukunft, statt uns gegeneinander ausspielen zu lassen!

 

Wir wollen ein ausreichend mit öffentlichen Mitteln finanziertes Bildungssystem, das allen, unabhängig von sozialer Herkunft, Zuwanderungsgeschichte und finanziellen Möglichkeiten gute Arbeit ermöglicht. Bildung und Arbeit müssen jedeN befähigen, kritisch und selbstständig zu denken und kooperativ zu einer demokratischen, gerechten und menschlichen Gesellschaft beizutragen.

 

Raus auf die Straße zur Demo am 17.11.! Wir, SchülerInnen, StudentInnen und Azubis fordern:

 

Bildung und gute Arbeit für alle

  • Eine Schule für alle
  • Studien- und betriebliche Ausbildungsplätze für alle
  • „100% Übernahme“ – Die Auszubildenden nach Beendigung der Lehre in ein Vollzeitarbeitsverhältnis übernehmen
  • gesetzlicher Mindestlohn
  • Abschaffung von prekären Arbeitsverhältnissen, sowie von Zeit- und Leiharbeit

 

Lernen, forschen und arbeiten für persönliche Entfaltung und gesellschaftlichen Fortschritt statt für Profite

  • Lernen braucht Zeit, keinen Leistungsdruck: G8 und Regelstudienzeiten abschaffen
  • Modularisierung des Studiums und credit points abschaffen; Vollstudium (z.B. Master) für alle
  • Bildung für den Frieden: Bundeswehr und Rüstungsindustrie raus aus allen Bildungseinrichtungen
  • Alle Gremien paritätisch besetzen und undemokratische Hochschulräte abschaffen

 

 

Bedarfsdeckende öffentliche Finanzierung statt Kürzungspolitik

  • Abschaffung der Bildungsgebühren von der Kita bis ins hohe Alter; elternunabhängiges BAFöG
  • Mehr LehrerInnen, maximal 20 SchülerInnen pro Klasse
  • gewünschter Kitaplatz für jedes Kind

Für einen neuen Bildungsstreik! Auch in Solingen! 5. Oktober 2011

Posted by bildungsstreiksg in Alles.
add a comment

Egal wo man in den Nachrichten hinschaut, ob nun in Spanien, Griechenland, Italien, Portugal oder England, überall gehen weltweit Jugendliche auf die Straße. Sie bilden den internationalen Widerstand gegen Bildungsabbau und Zukunftskiller. Auf der ganzen Welt macht sich unter den Jugendlichen, denen jegliche Perspektive für ihr späteres Leben genommen wird, Unmut breit. Massive Demonstrationen finden nicht nur in Europa statt, auch in den USA und in Chile gehen immer mehr Jugendliche für ihr Recht auf Bildung auf die Straße.

Während die Verursacher der Weltwirtschaftskrise Milliarden an Rettungspaketen bekommen, wird von den Regierenden darüber nachgedacht, wie und wo sie weiter am Bildungssystem sparen können, um noch mehr Geld für Banken und Konzerne bereitstellen zu können.

 Schon einmal, zwei Jahre zuvor, im Sommer 2009, demonstrierten in über 100 Städten Deutschlands 270.000 Menschen, v.a. Schüler_innen, Studierende, Auszubildende, Erwerbstätige, Erwerbslose und Gewerkschafter_innen, gemeinsam gegen die unzumutbaren Zustände im Bildungssystem. Auch damals gab es auf allen anderen Kontinenten der Welt Bildungsproteste. Schließlich wurden allein in Deutschland im Herbst 2009 über 80 Bildungseinrichtungen besetzt, an einem dezentralen Aktionstag waren über 85.000 Menschen auf der Straße.

 Doch trotz großer Aufmerksamkeit und kleiner Zugeständnisse hat sich nichts geändert – unsere zentralen Forderungen und Ziele wurden nicht erreicht. Im Gegenteil: Das Bildungssystem wird genau wie andere gesellschaftliche Bereiche weiter nach wettbewerbsorientierten Kriterien ausgerichtet und immer stärker ökonomisiert. In unseren Schulen besteht weiterhin Bücher- und Essensgeld, Materialkosten sind immens hoch, für das Ausdrucken von Arbeitsmaterialien wird ebenfalls Geld verlangt und noch immer sitzen wir -trotz einigen neuen Lehrern- in den völlig überfüllten Klassen und Kursen, während die Räume meist nicht einmal eine Belüfungsanlage haben.

 Wir wollen auch in diesem Jahr gegen diese Entwicklung Bildungsproteste organisieren, in denen vielfältige Aktionsformen (Demonstrationen, Blockaden, Besetzungen etc.) ihren Platz finden werden. Wir werden nicht weiterhin tatenlos zusehen, wie immer weniger in unsere Bildung investiert wird, uns reichen die schon erkämpften Verbesserungen, wie die Wiedereinführung der Drittelparität, die Abschaffung der Kopfnoten und der Studiengebühren nicht aus!

Um die globale Perspektive zu stärken und eigene Alternativen zum vorherrschenden Bildungssystem zu konkretisieren, rufen wir jede_n Schüler_in, jede_n Studierende_n, jeden Azubi und jede_n Lehrer_in, ja auch DICH dazu auf, dich an den internationalen Protesten gegen Bildungsabbau zu beteiligen. In den kommenden Bildungsstreiks werden wir uns in Aktionen im Rahmen des Bundesweiten und Internationalen Bildungsstreiks in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Debatten einbringen.

 Im November rufen wir zu einer gemeinsamen Aktionszeit und für den 17. November bundesweit zu dezentralen Demonstrationen auf. Wir hoffen darüber hinaus auf gemeinsame koordinierte Aktionen weltweit. Mit immer mehr aktiven Menschen werden wir den Druck erhöhen, um im Bildungssystem etwas zu verändern.

Dem momentanen Zustand im Bildungsbereich setzen wir unsere Alternativen entgegen:

  • Kleinere Klassen und Kurse mit maximal 20 Schüler_innen und 2 Lehrer_innen!
  • Abschaffung aller Bildungsgebühren – Kostenlose Bildung für alle!
  • Weg mit dem dreigliedrigen Schulsystem – Eine Schule für alle!

Ein ganz anderes Lernen und Leben ist möglich – und nötiger denn je!

Willkommen auf der Internetpräsenz des BBSG! 13. Mai 2010

Posted by bildungsstreiksg in Alles.
add a comment

Im vergangenen Sommer demonstrierten in über 100 Städten 270.000 Menschen, v.a. Schüler_innen, Studierende, Auszubildende, Erwerbstätige, Erwerbslose und Gewerkschafter_innen, gemeinsam gegen die unzumutbaren Zustände im Bildungssystem. Nicht nur in Europa, sondern auch auf allen anderen Kontinenten der Welt gab es Bildungsproteste. Schließlich wurden allein in Deutschland im Herbst über 80 Bildungseinrichtungen besetzt, an einem dezentralen Aktionstag waren über 85.000 Menschen auf der Straße.

Trotz großer Aufmerksamkeit und kleiner Zugeständnisse hat sich nichts geändert – unsere zentralen Forderungen und Ziele wurden nicht erreicht. Im Gegenteil: Das Bildungssystem wird genau wie andere gesellschaftliche Bereiche weiter nach wettbewerbsorientierten Kriterien ausgerichtet und immer stärker ökonomisiert. Dagegen werden wir im Jahr 2010 Bildungsproteste organisieren, in denen vielfältige Aktionsformen (Demonstrationen, Blockaden, Besetzungen etc.) ihren Platz finden.

Wir suchen die Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und anderen sozialen Bewegungen. Gerade in Zeiten der anhaltenden Wirtschaftskrise geht es uns darum, die Auseinandersetzungen im Bildungsbereich als gesamtgesellschaftlichen Konflikt zu verstehen und zuzuspitzen – denn unsere Kritik am Bildungsystem ist zugleich Gesellschaftskritik.

Um die globale Perspektive zu stärken und eigene Alternativen zum vorherrschenden Bildungssystem zu konkretisieren, rufen wir dazu auf, sich an den internationalen Protesten gegen den Bolognagipfel vom 11.-14. März in Wien zu beteiligen. Bis zum Sommer werden wir uns mit Aktionen im Rahmen des Bildungsstreiks in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen und Debatten einbringen.

Im Juni rufen wir zu einer gemeinsamen Aktionszeit und für den 9. Juni bundesweit zu dezentralen Demonstrationen auf. Wir hoffen darüber hinaus auf gemeinsame koordinierte Aktionen weltweit. Mit immer mehr aktiven Menschen werden wir den Druck erhöhen, um im Bildungssystem etwas zu verändern.

Ein grundlegendes Ziel des Bildungsstreiks ist es, eine Diskussion über Sinn und Zweck des Bildungssystems in der Gesellschaft anzuregen. Möglichkeiten einer emanzipatorischen Bildungs- und Gesellschaftspolitk sollen aufgezeigt und durchgesetzt werden: Bildungseinrichtungen sollten vorrangig Menschen dazu befähigen, die sie umgebenden Strukturen zu verstehen, zu kritisieren und zu verändern.

Dem momentanen Zustand im Bildungsbereich setzen wir unsere Alternativen entgegen:

  • selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungsdruck und Konkurrenzdruck,
  • freier Bildungszugang für alle Menschen, Lehrmittelfreiheit und Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studiengebühren, Ausbildungsgebühren und Kita-Gebühren,
  • öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft unter anderem auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe
  • und radikale Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen.

Ein ganz anderes Lernen und Leben ist möglich – und nötiger denn je!